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Bericht vom Juni 2011


 


Unsere erste Fahrt nach Kroatien


Am 12.06.2011 um Punkt 6 Uhr morgens ist es soweit, Dorle und ich starten in Regensburg zu unserer ersten Fahrt nach Kroatien. Am Abend davor mussten wir noch daran basteln, alle vier Hundeboxen in den Audi einzupassen. Nach ca. 10 verschiedenen Versuchsvarianten und kleineren Umbauarbeiten (grobes Entfernen der Kofferraumabdeckung) ist uns dies auch gelungen.



Die Fahrt nach Kroatien ist ereignislos, wir versorgen uns mit den verschiedenen Pickerln, die wir unterwegs so brauchen.



Um 13 Uhr ist es soweit, wir sind in Zapresic, finden schnell unsere Unterkunft und warten auf Alexandra, die uns im Cafe treffen will. Sie kommt bald mit Susanna, ihrer treuesten Helferin. Wir trinken erstmal Kaffee, lernen uns kennen und besprechen, wie wir den weiteren Tag organisieren.


Bald darauf brechen wir auf, um in das Hundehotel zu fahren, in dem die Hunde aus Harmica, dem Horrorhaus, untergebracht sind. Wir lernen zum ersten Mal Bali kennen, der mit uns morgen die Heimreise nach Regensburg antreten wird. Es sind aber auch ca. 15 andere Hunde in dem Hundehotel, da in Dubravica momentan kein Platz für die Hunde ist. Alle sind lieb und freuen sich, als wir sie nacheinander aus ihren Boxen befreien und sie in den angrenzenden Auslauf lassen. Die meisten fetzen erstmal übers Grundstück, froh darüber, endlich frei zu sein. Nach kurzer Zeit kommen die meisten aber zu uns und wollen gestreichelt werden.



   Alexandra und Birgit                                      Gracey, Bali und Lina (von links)




   Susanna mit Luna und Zen                          Luna




   Dorle schmust mit Lina und Bali                        Ljubo



   Zuta                                                            Bali


   Susanna mit Gracey...                                   ... und Gracey und Bali

 


   Endlich mal schnüffeln!

 


Nach dem Besuch des Hundehotels fahren wir nach Zapresic zurück und treffen uns bei Susanna zu Hause und besprechen bei einem Kaffee, wie es morgen bei unserem ersten Grenzübertritt mit den Hunden sein wird. Wir sprechen auch über unsere Pläne für ein Kastrationsprojekt, was Alexandra ganz toll findet und schon die ersten Ideen hat, wie man die geeigneten Hunde auswählen könnte. 


So frisch gestärkt geht es zu Robi, einem der beiden Arbeiter im Asyl Dubravica, bei dem derzeit einige der Hunde leben, da im Asyl oder im Hundehotel kein Platz mehr ist.Vor allem leben dort derzeit sieben Welpen, die ausgesetzt gefunden wurden und bei Robi nun wenigstens jederzeit im Grünen toben können, statt in Dubravica eingesperrt zu sein.


   Emily, frisch kastriert                                       Alexandra kümmert sich um Paul,
                                                                       einem Neuzugang

 


   Paul                                                           Dorle mit den wuseligen Welpen

 


   Verliebt...                                                Sascha auf dem Arm von Alex

 


   Sascha

 


Nach dem Besuch bei Robi fahren wir noch zu einem italienischem Restaurant und fallen hungrig über unsere Lasange her. Nebenbei besprechen wir die Hunde, um Genaueres und Einzelheiten über die Schicksale zu erfahren. Dort stoßen wir bei den fast 100 Hunden aber schnell an unsere geistigen Grenzen.

Nachdem Alex sich auf den Heimweg gemacht hat, fahren auch wir in unser Hotel, trinken noch ein Glas Wein in der nach diesem Nachmittag völlig surreal erscheinenden, wunderschönen Hotelanlage.


Am nächsten Morgen holt uns Alex früh ab und wir fahren ins Asyl Dubravica, wir sind in banger Erwartung, was uns dort erwarten wird. Dort angekommen empfängt uns zunächst rasendes Hundegebell, so dass man sein eigenes Wort nicht mehr versteht. Alex führt uns durch die beiden Ställe und sagt bei jedem Hund den Namen und wir streicheln unzählige Pfoten und Schnautzen, die uns durch die Gitter entgegen gestreckt werden. Wir sind völlig erschlagen von diesen vielen Hunden, dem Lärm und den Geruch der dort herrscht.


   Der untere Stall außen...                               ... und innen

 


   Jessica, Tin und Teo                                      Igor

 


   Angel                                                          Zen

 



Anschließend dürfen einige der Hunde ins Freie, vor allem die, die gleich die Heimreise mit uns antreten werden, nämlich, Otto, Mija und Sarah.


   Die einzige Methode um vom scheuen Otto

   ein Bild zu bekommen, ist beim Pinkeln!          Mani im Gespräch mit Boris

 


Nachdem die Hunde sich gelöst haben, packen wir sie ins Auto und fahren zurück zu Susanna nach Zapresic, wo Bali schon auf uns wartet. Wir tragen noch die Namen in die Pässe ein und machen uns auf den Weg, nicht ohne uns ganz herzlich von Alex und Susanna zu verabschieden. An der slowenischen Grenze haben wir keine Schwierigkeiten, nach intensiver Prüfung der Hundepässe dürfen wir ungehindert weiterfahren. Die sonst ereignislose Fahrt bringt uns nachmittags zum Aldiparkplatz in Barbing, wo schon die Pflegestellen unsere Hunde warten.


Wir und die Hunde sind glücklich, dass wir es geschafft haben!


 

   Mija                                                             Sarah mit ihrem Pflegefrauchen

 




 


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